07.07.2007

2 Scheunen und 1 Wohnhaus werden Opfer der Flammen

Das THW Kronach unterstützt die Feuerwehren bei Großbrand in Nurn

Am Samstag, den 07.07.2007 kam es im Ortsteil Nurn, Gemeinde Steinwiesen, zu einem Großbrand, dem zwei Scheunen und ein Wohnhaus zum Opfer fielen. Das Technische Hilfswerk Kronach unterstützte die Feuerwehren durch die Ausleuchtung der Einsatzstelle und durch die Errichtung eines Schutzverbaus für ein benachbartes Wohnhaus. Um 19.09 Uhr wurde für die Feuerwehren der Gemeinden Steinwiesen, Wallenfels, Steinbach a. W. und Kronach Alarm wegen eines Brandes einer Scheune in Nurn ausgelöst. Auch der Fachberater des THW Kronach machte sich auf den Weg zum Brandort. Aufgrund der engen Bebauung und der Geschwindigkeit mit der das Feuer um sich griff, konnten eine weitere Scheune und das angrenzende Wohnhaus nicht mehr gerettet werden. Sie wurden ein Raub der Flammen. Da die örtliche Wasserversorgung zunächst nicht genug Löschwasser lieferte, wurden Landwirte mit Güllefässern eingesetzt, die zusätzliches Wasser heranschafften. Da sich die Löscharbeiten bis in die Nacht hinzogen, wurde um 21.06 Uhr der Technische Zug des THW Kronach mit der Beleuchtungsausstattung angefordert, um die Einsatzstelle auszuleuchten. Zum Einsatz kamen hierbei zwei Gerätekraftwagen mit HQI-Strahlern, sowie das 50-kVA-Aggregat mit vier zusätzlichen Scheinwerfern.

  Ein Giebel der ausgebrannten Scheune drohte in den Hofraum eines benachbarten Wohnhauses zu stürzen. Aufgrund der Höhe des Gebäudes und der andauernden Löscharbeiten waren Abstützungsmaßnahmen am Brandobjekt selbst nicht erfolgversprechend. Damit jedoch die Bewohner des benachbarten Gebäudes das Haus gefahrlos erreichen konnten, wurde die dem Brandobjekt zugewandte Seite des Nachbarhauses mit einem Verbau aus Balken und Brettern geschützt. Das Material für den Verbau wurde vom Technischen Hilfswerk mit dem LKW der Fachgruppe Trinkwasser herbeigeschafft.

Gegen Mitternacht wurde einer der Gerätekraftwagen abgezogen, da das Feuer, bis auf wenige Glutnester, gelöscht worden war. Der zweite Gerätekraftwagen blieb mit dem Aggregat noch vor Ort, um eine ausreichende Beleuchtung während der Nachtstunden sicherzustellen.

Erneut hat sich die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen bewährt. Insgesamt waren 28 Helfer des Technischen Hilfswerks mit fünf Fahrzeugen und zwei Notstromerzeugern im Einsatz.

Leiter vom Dienst - Christian Meußgeier


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